Marc Dubois erforscht Europas Innovationsökosystem, von KI bis Halbleitern. Er analysiert, wie Forschung und Entwicklung die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit prägen.
Laut einem Bericht von MarketsandMarkets wird der europäische Markt für Betonstahl außerhalb der wichtigsten EU-Länder bis 2030 voraussichtlich nur auf 2 Millionen US-Dollar wachsen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 1,9 %. Dieser Artikel beleuchtet die in diesem geringen Wachstum verborgenen strukturellen Chancen aus der Perspektive der alternden Infrastruktur Europas, der grünen Transformation und des industriellen Wettbewerbs.
EPO-Patentdaten für 2025 zeigen, dass Europa bei der Gesamtzahl der KI-Patentanmeldungen knapp führend ist, die USA jedoch mit zweistelligen Wachstumsraten stark aufholen. Quantencomputing, spezialisierte KI-Bereiche und Energieherausforderungen bestimmen gemeinsam die Zukunft der digitalen Souveränität Europas.
Der globale Markt für Deep Tech wird voraussichtlich bis 2034 13,85 Milliarden US-Dollar erreichen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 19,72 %. Wie Europa in diesem industriellen Wandel strategische Autonomie etabliert, wird zur Schlüsselfrage.
Dieser Artikel analysiert aus europäischer Geschäfts- und Politikperspektive die komplexen Dynamiken der Beziehungen zwischen China und der EU in den Jahren 2025–2026: Die wirtschaftliche Interdependenz bleibt tief, doch Handelsdefizite, Industriesubventionen und das Streben nach strategischer Autonomie treiben die EU dazu, einen neuen politischen Rahmen gegenüber China zu entwickeln. Der Artikel stützt sich auf den Forschungsbericht von MEPEI und ordnet die pragmatische Zusammenarbeit, strukturelle Divergenzen und die zukünftige Entwicklung in den Beziehungen zwischen China und der EU neu ein.
Europäische Einzelhändler verfügen über riesige Mengen an Videodaten, nutzen diese jedoch meist nur für Sicherheitszwecke. Inspiriert von führenden Praktiken aus Asien könnten Videoanalysen in Echtzeit-Betriebsinformationen umgewandelt werden, doch die EU-Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) und das KI-Gesetz stellen einzigartige Herausforderungen dar.
Risikokapitalinvestitionen in europäische Biotech-Startups könnten einen historischen Höchststand erreichen, doch der Abstand zu den USA bleibt enorm. Dieser Artikel analysiert Finanzierungstrends, politische Reaktionen und die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Innovationsökosystems.
Zwei Jahre nach Einführung der EU-Zölle auf Elektroautos aus China verlagern westliche Marken ihre Produktion in die EU, während der Marktanteil chinesischer Marken weiter wächst und die Batterieimporte sprunghaft ansteigen. Eine Analyse von T&E zeigt die komplexen Auswirkungen der Zollpolitik sowie das Dilemma Europas zwischen Industrieschutz und ökologischer Transformation.
Analyse der strukturellen Risiken der Abhängigkeit Europas von US-Technologie im KI-Bereich sowie der politischen und industriellen Maßnahmen zur technologischen Souveränität auf dem G7-Gipfel und der VivaTech-Konferenz.
Die Europäische Kommission hat ein staatliches Beihilfeprogramm in Höhe von 1 Milliarde Euro für die Slowakei genehmigt, um die Herstellungskapazitäten für saubere Technologien zu unterstützen. Dieser Schritt ist eine wichtige industriepolitische Maßnahme im Rahmen des „Clean Industrial Deal“ und zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit Europas bei der Herstellung von Null-Emissions-Technologien zu steigern und die Abhängigkeit von außereuropäischen Lieferketten zu verringern.
Smurfit Westrock plant, in den nächsten drei bis fünf Jahren rund 600 Millionen Euro in das Frankreich-Geschäft zu investieren. Dies spiegelt wider, dass die europäische Verpackungsindustrie ihre Produktionskapazitäten im Zuge von Dekarbonisierung, Automatisierung und Widerstandsfähigkeit der Lieferketten neu ausrichtet.
Die neuesten Signale aus globaler Beschaffung, grenzüberschreitendem E-Commerce und Kühlkettenlogistik zeigen, dass die Lieferkette nicht mehr nur ein Instrument des Kostenmanagements ist, sondern zunehmend zur zentralen Quelle für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Compliance-Fähigkeit europäischer Unternehmen wird.
Siemens Energy plant die Übernahme der nordirischen Camlin Group. Der Deal betrifft nicht nur den Eigentümerwechsel eines lokalen Ingenieurunternehmens, sondern spiegelt auch die Digitalisierung der europäischen Stromnetze, die zunehmende Komplexität der Anbindung erneuerbarer Energien sowie die strategische Konsolidierung wider, die Industriemachtkonzerne rund um ihre Fähigkeiten im Netzservice vorantreiben.
Tiefgehende Analyse, rekonstruiert auf Basis des IndexBox-Referenzberichts: Der brasilianische Markt für ultradünne Slipeinlagen weist zwischen Konsum-Upgrade, Importabhängigkeit, Expansion von Eigenmarken und Innovationen bei nachhaltigen Materialien eine Zweigeschwindigkeitsstruktur auf; seine Veränderungen spiegeln die Neuordnung der Lieferketten und die Entwicklung der Markenwettbewerbslogik in der lateinamerikanischen Körperpflegebranche wider.